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Ergänzungsbau Pflegeschulen

Die Arbeitsvergabe «Holzbau» im Zusammenhang mit dem Ergänzungsbau der Pflegeschulen am Kantonsspital hat in den vergangenen Wochen zu einigen Diskussionen und Fragen Anlass gegeben. Für die Offerteingabe standen den an der Arbeit interessierten Betrieben nur eine Skizze und ein bescheidener Beschrieb zur Verfügung.

Als Vergabekriterien wurden genannt: 1. Bestes Preis-/Leistungsverhältnis; 2. Technische Werte der Gebäudehülle und Zwischenwände in Bezug auf Wärme- und Schalldämmung; 3. Funktionstüchtigkeit der Konstruktionsdetails, „einfache“ Details mit langer Lebensdauer und geringem Unterhalt der Bauteile; 4. Terminplan, kurze Realisierungszeit.

Die dürftigen Unterlagen führten zu grossen Preisdifferenzen, wie die Offertöffnung zeigte. Die Holzbauarbeiten wurden aber trotzdem nicht an den günstigsten Schaffhauser Betrieb, sondern an eine auswärtige Aargauer Firma vergeben. Der 6 %ige Mehrpreis wurde durch die Elementbauweise, die Schalldämmung und eine bessere Terminplanung im Zusammenhang mit den Vorbereitungsarbeiten begründet.

In diesem Zusammenhang erlaube ich mir, dem Regierungsrat nachfolgende Fragen zu stellen:

1. Genügten die den Unternehmern zur Verfügung gestellten Unterlagen, um aussagekräftige und vergleichbare Angebote zu
     erhalten? Entsprachen diese Unterlagen der Usanz?

2. Gehen aus den für die Offerteingabe zur Verfügung gestellten Unterlagen die im Nachhinein als Vorteile bezeichneten
     Angaben hervor?

3. Rechtfertigt der um 6% teurere Bau (ca. Fr. 20`000.–) die Arbeitsvergabe an eine auswärtige Firma? Hätte der
     Schaffhauser Unternehmer die „scheinbaren“ Vorteile mit seinem günstigeren Preis nicht erfüllen können?

4. Erachtet es der Regierungsrat – unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Situation auf dem Holzmarkt in unserer Region
     als richtig, die Arbeiten an eine auswärtige Firma zu vergeben?

5. Was für Bedingungen wurden der Firma bezüglich Holz gestellt?
     Wurden Auflagen bezüglich Holzkauf aus den Schaffhauser Wäldern gemacht?
     Muss Schaffhauser Holz oder wenigstens Schweizer Holz für den Bau verwendet werden?
     (Der Sturm „Lothar“ hat allein in den Schaffhauser Wäldern ca. 130`000 m3 Holz geworfen, das einer Verwendung   
     zugeführt werden muss! Für den vorgesehenen Bau werden immerhin ca. 80 bis 90 m3 Holz, bzw. ca. 200-300 m3
     Rundholz benötigt)

6. Ist der Regierungsrat nicht auch der Meinung, dass die Arbeiten in erster Linie an die günstigste Schaffhauser Firma (bei
     Unklarheiten mit allfälligen Auflagen) zu vergeben sind?

7. Lässt die Submissionsverordnung Verhandlungen und allfällige Auflagen (zum offerierten Preis) zu?

Für die Beantwortung der Fragen danke ich Ihnen.

 

 

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