Wer bezahlt den Preis des Wachstums?

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So können wir nicht weitermachen. Es gibt keinen Grund, warum wir so weitermachen müssten, weshalb nochmals hundertausende Menschen in die bereits überforderte Schweiz kommen sollten.
Es kann nicht sein, dass unter dem Titel Fachkräfte-Bedarf die Bevölkerung in turbulenter Weise in nur 22 Jahren um 1,5 Mio zunimmt. – Eine Mio. aus der EU, gemäss Verträgen, und zusätzlich 500’000 oder über viermal die heutige Stadt Winterthur (123’000) binnen dieser kurzen Zeit – von ausserhalb der EU, ohne Asylbewerber (60’000) und S-Status (70’000) einzurechnen.
Diese Kosten und die Folgekosten für die aktuell 266’000 arbeitswilligen Stellensuchenden unserer ständigen Wohnbevölkerung sind hoch, werden in der Debatte nicht beziffert.
Die Politik braucht ein unbequemes JA zur 10 Millionen Schweiz.
Das Parlament muss weg von „Parlare“ im Sinne von Schönreden und wieder hin zu nachhaltigen Lösungen.
Ja, es braucht Lösungen für Familien und Fachkräfte. Aber: Nein wir brauchen keine beliebige Willkommenskultur. Die Bevölkerung zahlt den Preis für ein überhöht schnelles Bevölkerungswachstum durch Zuwanderung ohne Durchsetzung aktueller, bestehender Regeln.
Der Dichtestress in der überhaupt nutzbaren Fläche der Schweiz ist offensichtlich. Es braucht ein Überdenken der bisherigen Praxis, wie wir mit unseren Ressourcen umgehen. Am 14. Juni stimme ich Ja zu «keine 10-Millionen-Schweiz».
Urs Bräm, Wilchingen
