49 Prozent in Schaffhausen: Der Einsatz für unsere Schweiz geht weiter

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Die 10-Millionen-Initiative wurde abgelehnt. Das ist ein enttäuschendes Resultat, das wir zur Kenntnis nehmen müssen.
Gleichzeitig zeigt das Ergebnis in Schaffhausen etwas anderes: Obwohl die SVP gegen sämtliche andere Parteien und Verbände allein auf weiter Flur stand, erreichten wir fast 50 Prozent Zustimmung und damit deutlich mehr, als unserem Wähleranteil entspricht.
Das bestätigt: Viele Bürgerinnen und Bürger teilen unsere Sorgen über die anhaltend hohe Zuwanderung. Mit dem Nein zur Initiative sind die Herausforderungen jedoch nicht verschwunden. Der Druck auf Wohnraum, Schulen, Verkehr, Sozialwerke und unsere Kulturlandschaft bleibt bestehen. Diese Probleme lösen sich nicht von selbst, im Gegenteil! Sie müssen nun umso entschlossener angegangen werden.
Wer heute meint, mit der Abstimmung sei die Diskussion beendet, verkennt die Realität vieler Menschen. Überfüllte Züge, steigende Mieten, fehlender Wohnraum und eine zunehmende Belastung unserer Infrastruktur beschäftigen die Bevölkerung weiterhin. Diese Entwicklungen werden nicht durch ein Abstimmungsresultat aufgehoben.
Das Resultat in Schaffhausen zeigt zudem, dass unsere Anliegen weit über die eigentliche SVP-Wählerschaft hinaus Unterstützung finden. Dafür danke ich allen Bürgerinnen und Bürgern, die unsere Initiative unterstützt haben. Dieses Vertrauen ist für uns Ansporn und Verpflichtung zugleich.
Die SVP wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass die Schweiz ihre Eigenständigkeit, ihre Sicherheit, ihre Lebensqualität und ihre Identität bewahrt.
Und ich hoffe, dass sich die Wählerinnen und Wähler bei den nationalen Wahlen 2027 daran erinnern, welche Partei sich konsequent dafür einsetzt, dass die Schweiz Schweiz bleibt und wir bewahren, was wir lieben.
Andrea Müller
Parteipräsidentin SVP Kanton Schaffhausen
