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SVP-Delegiertenversammlung vom 24. Januar 2026 in Näfels (GL)

Masslose Zuwanderung, fehlende Integrationsbereitschaft, ideologisch geprägte Reformen und ausufernde Bürokratie setzen die Schweizer Volksschule massiv unter Druck. Bildungsqualität und Sicherheit geraten zunehmend in Gefahr.

Mit klaren Worten und harten Fakten stellte die Delegiertenversammlung der SVP vom 24. Januar 2026 in der Lintharena Näfels den Zustand der Schweizer Volksschule ins Zentrum. Die Delegierten machten deutlich, dass Fehlentwicklungen in der Bildungs- und Migrationspolitik nicht länger beschönigt werden dürfen. Auch eine Delegation aus dem Kanton Schaffhausen verfolgte die Diskussionen vor Ort.

2026 – ein Schicksalsjahr für die Schweiz

Die Versammlung begann um 10.30 Uhr mit der Schweizer Landeshymne. Parteipräsident und Nationalrat Marcel Dettling begrüsste den Bundespräsidenten, Guy Parmelin, die Delegierten sowie die Gäste. Ein Grusswort von Adrian Hager, Mitglied des Präsidiums der SVP Kanton Glarus, unterstrich die Bedeutung der Delegiertenversammlung im Wahl- und Entscheidungsjahr 2026.

In seiner Begrüssung machte Parteipräsident Marcel Dettling unmissverständlich klar: 2026 wird entscheidend für die Zukunft unseres Landes. Er sprach von einer zunehmenden Verlotterung staatlicher Strukturen und einer fortschreitenden Islamisierung, die insbesondere in den Schulen sichtbar werde. Wer die Probleme weiter verdränge, gefährde den sozialen Frieden und den Bildungsauftrag der Schweiz.

Brennpunkt Schule: Gewalt, Sprachprobleme und Bildungsdefizite

Der anschliessende Praxisblock zeichnete ein alarmierendes Bild aus dem Schulalltag. Lehrer Thomas Berset berichtete eindringlich über zunehmende Gewalt an Schulen – gegenüber Mitschülern wie auch Lehrpersonen. Klaus Rüdiger, Historiker und SVP-Bildungsrat des Kantons St. Gallen, zeigte auf, wie der steigende Anteil fremdsprachiger Kinder den Unterricht belastet und das Leistungsniveau senkt, wenn Integration ausbleibt.

Sekundarschullehrer Rico Vontobel legte den Finger auf die gescheiterten Schulreformen der letzten Jahre: mehr Administration, weniger Unterricht, ideologische Experimente statt Leistungsorientierung. Philippe Jobin, Ausbildungsberater, warnte vor den Folgen für die Berufsbildung: mangelnde Grundkompetenzen, sinkende Ausbildungsreife und wachsende Probleme für Lehrbetriebe.

Schule als Spielball von Ideologien

In seinem Referat zeigte der Psychologe und Jugendgewalt-Experte Allan Guggenbühl auf, wie die Schule zunehmend für ideologische Zwecke instrumentalisiert wird. Eigentlich sei die Volksschule eine zentrale Integrationsinstanz. Mit klaren Regeln, verbindlichen Normen und einer stabilisierenden Funktion für Kinder und Jugendliche. In ihrem Wesen, so Guggenbühl, sei Schule grundsätzlich konservativ: Sie vermittle Werte, Orientierung und gesellschaftliche Leitplanken.

Nach aussen jedoch versuche sich das System progressiv zu inszenieren. Pädagogische Modetrends, ideologische Programme und politisch motivierte Vorgaben würden über den eigentlichen Bildungsauftrag gestellt. Statt Integration und Leistung zu fördern, werde die Schule zunehmend zum Experimentierfeld – mit fatalen Folgen für Disziplin, Lernklima und Gewaltprävention.

Klare Lösungen statt Symptombekämpfung

Nationalrat Benjamin Fischer zeigte die Lösungsansätze der SVP für die angeschlagene Volksschule auf. Entscheidend sei eine klare Konzentration auf das Wesentliche und den eigentlichen Bildungsauftrag. Einzelne Probleme, etwa das fehlende Verstehen der Unterrichtssprache, stünden exemplarisch für eine Entwicklung, in der Anforderungen verwässert und Verantwortung relativiert worden seien. Das integrative Schulsystem sei in dieser Form gescheitert. Die Schule müsse sich wieder auf das fokussieren, was sie leisten soll. Und das, was sie tut, müsse sie richtig tun: konsequent, verbindlich und ohne ideologische Umwege.

Die Referenten an der Delegiertenversammlung setzten ein klares Zeichen: Die Probleme in der Volksschule sind real und lösbar. Mit konkreten Forderungen und politischer Entschlossenheit stellt sich die SVP gegen Ideologie und Schönfärberei. Für eine Schule, die Wissen vermittelt, Sicherheit gewährleistet und Kindern echte Zukunftsperspektiven bietet.

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über den Autor
Gabriella Coronelli
SVP Gemeinderätin (SH)
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SVP Kanton Schaffhausen, Sekretariat, Postfach, 8240 Thayngen
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