SVP setzt in Bulle ein Zeichen für eine unabhängige Schweiz

An der heutigen Delegiertenversammlung der SVP Schweiz in Bulle (FR) standen die Vorbereitungen auf die nationalen Wahlen 2027, die Verteidigung der Schweizer Selbstbestimmung sowie wichtige Parolenfassungen im Zentrum. Auch eine Delegation der SVP Kanton Schaffhausen reiste nach Bulle, um an der Versammlung teilzunehmen und die politischen Weichenstellungen mitzugestalten.

Parteipräsident Marcel Dettling blickte auf die Wahlerfolge der vergangenen Jahre zurück. Seit 2023 konnte die SVP schweizweit 68 zusätzliche Sitze in Kantonsparlamenten und fünf neue Regierungsratssitze gewinnen. Für Dettling ist dies ein klarer Auftrag der Bevölkerung, sich weiterhin konsequent für eine kontrollierte Zuwanderung, mehr Sicherheit und eine unabhängige Schweiz einzusetzen.

Auch Wahlkampfleiter und Nationalrat Manuel Strupler stimmte die Delegierten auf die eidgenössischen Wahlen 2027 ein. Im Zentrum stehe die Verteidigung der Freiheit, der direkten Demokratie und der Schweizer Selbstbestimmung. Vizepräsidentin Magdalena Martullo-Blocher warnte insbesondere vor den Folgen der geplanten neuen EU-Verträge.

Klare Parolen zu wichtigen Vorlagen
Neben den politischen Grundsatzreferaten fassten die Delegierten folgende Parolen:
- NEIN zur Erhöhung der Mehrwertsteuer
- JA zum Kriegsmaterialgesetz
- JA zur Fairness-Initiative zur Abschaffung der Heiratsstrafe
Bereits am Vortag hatte der Parteivorstand einstimmig die NEIN-Parole zur Volksinitiative «Für eine Einschränkung von Feuerwerk» beschlossen.
Die Delegiertenversammlung mit insgesamt 342 Delegierten und 100 Gästen machte deutlich: Die SVP startet geschlossen und mit klaren politischen Schwerpunkten in die Vorbereitungen auf die nationalen Wahlen 2027.

